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Zwischenstand im Pilotprojekt „Pflege im Quartier – Pflege-Netz Stendal“ wird vorgestellt

Vor gut einem Jahr ist in Stendal das Projekt Pflege im Quartier – Pflege-Netz Stendal gestartet. Das Ziel ist es, vor dem Hintergrund steigender Zahlen von Pflegebedürftigen und dem zunehmenden Fachkräftemangel in der professionellen Pflege, neue Ansätze in der Versorgung und Unterstützung pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei, Ansätze zur Förderung von Kooperationen in den Nachbarschaften von Stendal Stadtsee.

Am 26. November 2019, von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr, wird der aktuelle Zwischenstand im Projekt vorgestellt und diskutiert. Die Veranstaltung ist öffentlich und findet statt beim Landkreis Stendal, Hospitalstraße 1-2, 39576 Hansestadt Stendal.

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Stellenausschreibung

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine studentische Mitarbeiterin / einen studentischen Mitarbeiter
in Teilzeit, mindestens 10 Std. / Woche.

Was zu tun ist:
‒ Unterstützung laufender Projekte, u.a. bei Recherchen, Veranstaltungsorganisation, Koordination von Terminen, Öffentlichkeitsarbeit
‒ Unterstützung bei der Akquise neuer Aufträge (z.B. Projektanträge)

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Werkstattgespräch „Sozialer Dialog in Unternehmen als Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Pflege“ am 19. November 2019 in Oranienburg

Mit dem zweiten Fachaustausch im Projekt Attraktive und gute Arbeit in der Pflege (Perspektive AGAP) soll der Frage nachgegangen werden, ob und inwiefern eine Verbesserung und Weiterentwicklung des sozialen Dialogs in Pflegeeinrichtungen und in Pflegediensten dazu beitragen kann, mit dem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zurechtzukommen oder der Knappheit sogar gezielt entgegenzuwirken.

Hinter dieser Ausgangsfrage steht die Annahme, dass Veränderungsprozesse und schwierige Herausforderungen – der Personalmangel ist zweifelsohne eines der größten Probleme – durch das kooperative Zusammenspiel von Arbeitgebern und Mitarbeitenden konstruktiv und erfolgreich gestaltet werden können. Ohnehin müssen auf betrieblicher Ebene zukünftig mehr als heute die unternehmerischen Herausforderungen mit personalpolitischen Anforderungen verhandelt und gestaltet werden.

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Ideen für die Arbeit der Zukunft

Liebe Freundinnen, Freunde und Interessierte von kooperativen Formen der Arbeitsorganisation und Sicherung guter Arbeit,

wir, d.h., der Bundesverband der Arbeitgeberzusammenschlüsse e.V. und tamen. organisieren eine Session auf der „LABOR.A – Ideen für die Arbeit der Zukunft“, des Kongresses der Hans-Böckler-Stiftung. Die Überschrift der Session: „Solidarmodelle zur Sicherung guter Arbeit – Kooperative Formen der Arbeitsorganisation“.

Termin: am 02. Oktober 2019 in Berlin, Café Moskau.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Euch/Sie dort treffen und wir gemeinsam diskutieren könnten. Bitte auch an weitere Interessierte senden. Es empfiehlt sich eine zeitnahe Anmeldung, da erfahrungsgemäß der Kongress schnell ausgebucht ist.

Gesamtprogramm und die Anmeldedaten

Zwei Buchartikel zur Lokalen Ökonomie veröffentlicht

Sigrid Wölfing und Mounaim Rhozyel haben Teilergebnisse aus dem BIWAQ-Projekt „Berufspilot und Betriebsunterhalt – Spandau 2020“ im jüngst erschienen Sammelband Pflegt der Stadt Bestes veröffentlicht. In zwei Beiträgen werden Erkenntnisse zu Wirtschafts- und Unternehmensstrukturen in den Soziale Stadt-Gebieten von Berlin Spandau vorgestellt und diskutiert. Die Artikel liefern einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Rolle lokal verankerter Kleinstunternehmen im Sozialraum und geben Impulse für die Entwicklung von Strategien zur Förderung der Lokalen Ökonomie im Quartier.

Handbuch zum Personaleinsatz von Pflegekräften erschienen

Das Landesamt für Soziales und Versorgung des Landes Brandenburg (LASV) hat Anfang April 2019 ein Handbuch zur Fachkräfteentwicklung und zum Personaleinsatz in stationären Pflegeeinrichtungen veröffentlicht.

Coverbild des Handbuchs ©suhendri/shutterstock.com

Eine Autor*innengruppe von der BTU Cottbus-Senftenberg und der Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften Berlin hat Hintergrundinformationen, Handlungsanleitungen und Arbeitshilfen zusammengestellt, die stationäre Pflegeeinrichtungen bei der Anpassung ihrer Personaleinsatz- und Entwicklungskonzepte unterstützen sollen. Das Handbuch, das insgesamt 7 Hefte umfasst, liefert Einrichtungsleitungen, Fachkräften und Personalverantwortlichen leicht zugängliche Hilfestellungen, u.a. zur Rekrutierung und Bindung von Personal, zum Personaleinsatz, Weiterbildung, Veränderungsmanagement.

Die tamen. GmbH wurde mit der Gesamtherstellung (Redaktion, Layout, Produktion) beauftragt.

Das Handbuch ist in der PDF-Version auf der Seite des LASV erhältlich.
Die gedruckte Ausgabe kann ab Ende April ebenfalls beim LASV bestellt werden.


Werkstattgespräch »Sorgende Gemeinschaft und Pflege« am 19.10. in Cottbus

Werkstattgespräch am 19. Oktober 2018, 10:00 bis 14:30 Uhr
im Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ)
der BTU Cottbus – Senftenberg

Die Bedeutung von wohnortnahen Angeboten und nachbarschaftlicher Hilfe bei der Versorgung älterer, hilfe- bzw. pflegebedürftiger Menschen im Sinne von sorgenden Gemeinschaften wird seit längerem intensiv diskutiert. Gemäß dem Leitbild einer geteilten Verantwortung für die Pflege sollen in einem gemischten Pflegearrangement familiäre, nachbarschaftliche, freiwillige und professionelle Hilfen ineinandergreifen.

Die Diskussion über dieses Modell konzentriert sich jedoch häufig auf die (fehlenden) Kompetenzen und Handlungsmöglichkeiten von Kommunen und lokaler Politik als koordinierende und ermöglichende Akteure. Aus Sicht der professionellen Pflege bleiben bislang viele Aspekte bei der Umsetzung des Konzepts weitgehend ungeklärt.

Diese Leerstelle(n) will das Werkstattgespräch „Die Bedeutung des Konzepts »Sorgender Gemeinschaften« für die professionelle Pflege“ zum Thema machen.

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„Damit nicht alle am Heim vorbeigehen.“

Am 9. Februar 2018 trafen sich Ombudspersonen stationärer Einrichtungen in Brandenburg zu einem ersten Erfahrungsaustausch in Potsdam. tamen. verantwortete das Konzept und die Organisation der Veranstaltung.

Im Land Brandenburg engagieren sich eine Vielzahl Ehrenamtlicher in stationären Einrichtungen der Altenpflege oder der Eingliederungshilfe, darunter auch die so genannten Ombudspersonen. In dieser Funktion fördern Sie die Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner am gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde und pflegen Kontakte zu Vereinen und Einrichtungen in der Nachbarschaft und zur Stadtverwaltung. Unter anderem werden Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner organisiert, sie werden über aktuelle Entwicklungen in der Gemeinde informiert oder an öffentlichen Angelegenheiten beteiligt, beispielsweise bei der Planung von Verkehrwegen im Umfeld der Einrichtung. Auch wenn der Begriff „Ombudsperson“ gemeinhin anderes vermuten lässt, Konflikte zu schlichten, ist nicht ihre Kernaufgabe.

Vielfach wurde der Wunsch geäußert, den Austausch der Ombudspersonen untereinander zu intensivieren. Diese Anregung hat das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit Familie und Frauen (MASGF) aufgegriffen und tamen gebeten, ein Vernetzungstreffen zu organisieren. 20 der insgesamt 80 Ombudspersonen folgten der Einladung nach Potsdam.

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Kooperative Fachkräftesicherung – ein Modell für Potsdamer Unternehmen?

Zum Thema „Kooperative Fachkräftesicherung“ hatte das Projekt „WorkIn Potsdam Blickwinkel Arbeit + Klima“ am 18. Mai 2016 ins oskar. Begegnungszentrum in der Gartenstadt Drewitz eingeladen.

Thomas Hartmann stellte das Modell der Arbeitgeberzusammenschlüsse und den Transfer nach Deutschland vor. Anschließend diskutierte das sehr interessierte Potsdamer Fachpublikum mit den französischen Gästen: France Joubert, Präsident des europäischen Ressourcenzentrums der AGZ, Cyrielle Berger, Geschäftsführerin vom Dachverband der AGZ in der Region Poitou Charentes und Patricia Metais, Geschäftsführerin des AGZ ADEQUAT deux sèvres. Dies ist ein Arbeitgeberzusammenschluss im Bereich des Handwerks, gegründet 1997 in Niort, mit derzeit 200 Mitgliedsbetrieben und 80 Beschäftigten, die über diesen Zusammenschluss gemeinschaftlich ausgelastet werden.

Gute Arbeitsbedingungen in Pflege- und Gesundheitsunternehmen schaffen

Anbieter von Pflege- und Gesundheitsleistungen haben große Herausforderungen zu bewältigen: steigende Pflege- und Betreuungszahlen, den zunehmenden Fachkräftemangel, beschränkte Zeitbudgets sowie den Kostendruck.

Das neue tamen-Projekt „Attraktive und gute Arbeit in der Pflege (AGAP)“ im Rahmen der Sozialpartnerschaftsrichtlinie des Landes Brandenburg unterstützt Unternehmen der Pflege- und Gesundheitsbranche mit dem Ziel, gute und attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen, Strukturen und Abläufe zukunftsfähig zu organisieren.

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Zum Jahresende

In der Dokumentation der Veranstaltungen zum „Internationalen Austausch zu AGZ“ finden Sie Diskussionsbeiträge und Beispiele aus der Praxis der deutschen und französischen Arbeitgeberzusammenschlüsse sowie die Evaluationsberichte zum Projekt.
Download Dokumentation, PDF 1,5 MB
Download Evaluationsberichte, PDF 600 kB

Wir wünschen allen unseren Partnerinnen und Partnern ein gutes, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr!